Das
„Wiener Heurigen Opern- und Musikfestival“

In der Produktionshalle des Weingutes Peter Bernreiter
Amtsstraße 24-26 · 1210 Wien

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Mitwirkung beim Wiener
Heurigen Opern- und Musikfestival
im Jahr 2006

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Ks. JEGENIJ NESTERENKO, Bass
Jegenij Nesterenko wurde in Moskau geboren. Er studierte am Leningrader Rimskij - Korsakow - Konservatorium in der Klasse von Professor Wassilij Lukanin und arbeitete einige Jahre an den Leningrader Theatern.
Im Jahre 1970 errang er den ersten Preis und die Goldmedaille beim internationalen Tschaikowskij - Wettbewerb. Im selben Jahr fand sein Debüt am Bolschoi - Theater in Moskau statt, und er begann seine glanzvollen Auftritte auf den Bühnen der wichtigsten Opernhäuser der Welt, wie der Wiener Staatsoper, der Münchner Staatsoper, der Hamburger Staatsoper, in San Francisco, am Teatro Colon in Buenos Aires, an der Scala di Milano, an der Covent Garden Opera, and der Metropolitan Opera, an der Ungarischen Nationaloper, der Deutschen Oper Berlin, der Züricher Oper, der Arena di Verona und vielen mehr.
Außerdem wurde er von nun an zu allen wichtigen Opernfestspielen der Welt eingeladen. Darunter den Salzburger Festspielen, den Münchner Opernfestspielen, den Festspielen in Savolnlinna, Bregenz, Wiesbaden, Verona, Dresden, Prag, Orange und vielen mehr. Genauso Aktiv trat er mit Kammerkonzerten in vielen Ländern der Welt, einschließlich Japan, auf.
Jegenij Nesterenko arbeitete mit allen großen russischen Dirigenten aber auch mit Claudio Abbado, Riccardo Muti, Carlos Kleiber, Georges Prêtre, Serge Baudo, Sir Collin Davis, Lamberto Gardelli, Giuseppe Sinopoli, Wolfgang Sawallisch, Nello Santi, Carlo Maria Giullini, Giuseppe Patané, Janos Ferencsik und Václav Neumann sowie mit den wichtigsten Sängern der Gegenwart.
Das wundervolle Timbre seines prachtvollen Basses und die ausgefeilte Stimmtechnik, die außergewöhnliche Musikalität, die gute äußere Erscheinung, das große Bühnentemperament und die ungewöhnliche Wandlungsfähigkeit gestatten Nesterenko ein riesiges Repertoire. Dieses umfasst alle russischen Opern sowie alle schwierigen Partien in Opern von Mozart, Rossini, Donizetti, Verdi, Puccini, Boito, Gounoud, Bizet, Berlioz, Dvorak, Debussy und Bartók. Er gestaltete Oratorienwerke von Bach, Mozart, Beethoven, Rossini und Verdi.
Das Konzertrepertoire Nesterenkos umfasst an die fünfhundert Romanzen und Lieder. Viele Werke Dimitri Schostakowitschs und Georgi Swiridows wurden von ihm uraufgeführt.
Millionen Opernliebhabern ist das Schaffen Jegenij Nesterenkos durch die weltweiten Übertragungen von Aufführungen des Bolschoi - Theaters und der Mailänder Scala bekannt. Insbesondere durch die „Don Carlo“ - Aufführung anlässlich der 200 - Jahrfeier des Tatro alla Scala.
Der Sänger nahm eine große Anzahl von Platten für die Sowjetische Firma Melodija, für die Firmen EMI, Ariola Eurodisc, Hungarolon, Philips und die Deutsche Grammophon Gesellschaft auf. Viele von ihnen erhielten internationale Auszeichnungen. Die englische Firma NVC ARTS gab Videocasetten mit Aufnahmen von „Attila“ aus der Arena di Verona, von „Boris Godunow“ und „Ein Leben für den Zaren“ aus dem Bolschoi - Theater heraus, in denen Jewgenij Nesterenko die Hauptrollen sang.
Jewgenij Nesterenko erhielt viele Ehrentitel und Auszeichnungen der Sowjetunion. Ebenso wurde er mit dem italienischen „Viotti d’oro“ als „einer der besten Boris - Sänger aller Zeiten“ und mit dem „Giovanni Zenatello“ für die Gestaltung des „Attila“ in Verdis gleichnamiger Oper ausgezeichnet. Im Jahre 1992 wurde er in Baden - Baden mit dem Wilhelm - Furtwängler - Preis als „einer der größten Bassisten dieses Jahrhunderts“ geehrt. In Moskau erhielt er den Schaljapin - Preis. Ebenfalls 1992 wurde ihm der Titel eines Österreichischen Kammersängers verliehen. 2002 erhielt er den Preis „Casta Diva“ in Russland.
Von 1975 bis 1993 war er als Professor und Lehrstuhlinhaber für Sologesang am Moskauer Tschaikowskij - Konservatorium tätig. Achtzehnmal errangen seine Schüler bei internationalen Wettbewerben Preise. Oft wurde er selbst als Jurymitglied zu internationalen Sängerwettbewerben eingeladen.
Von 1993 bis 2003 war Jewgenij Nesterenko Professor am Konservatorium der Stadt Wien. Wiederholt leitete er Meisterkurse in Österreich, Ungarn, Deutschland, Finnland, den USA und Japan. Jewgenij Nesterenko ist Mitglied der Akademie des Schaffens in Moskau sowie des Redaktionskollegiums der Akademischen Gesellschaft für das Gesamtwerk Mussorgskijs.
1985 erschien im Verlag Iskusstwo sein Buch „Meditationen über meinen Beruf“. ”

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